Konzert

Electric Avenue präsentiert:

Christian Death

Support: Dividing Lines

Donnerstag, 10. Mai 2018
Halle D, Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr

Kurz nach Veröffentlichung ihres ersten Albums Only Theatre of Pain in Kalifornien lösten sich Christian Death unwiderruflich und formal auf.

Nach der Einladung zur Plattenveröffentlichung von Pompeii 99, einer Band, die bereits in L.A. Erfolg hatte, lernte Rozz den Bandleader, Sänger und Gitarristen Valor kennen. Bald waren sie unzertrennliche Freunde und Rozz schloss sich Pompeji 99 an. Flux wurde die Band in Christian Death umbenannt. Weder Valor noch Rozz zogen dies in Erwägung, doch die vom Label vorgeschlagenen Anreize setzten sich schließlich durch und so wurde Pompeji 99 als Christian Death wiedergeboren.

Das zweite Christian-Death-Album Catastrophe Ballet, das aus diesem Deal hervorging, wurde in Wales aufgenommen.

Nach der Aufnahme des zweiten Albums folgte die erste Christian Death Tournee. Danach begannen sofort die Arbeiten am dritten Album Ashes. Inzwischen ist auch die Veröffentlichung eines in Hollywood aufgenommenen Live-Albums mit dem Titel The Decomposition of Violets erschienen.

Nach der Veröffentlichung von Ashes im darauffolgenden Jahr waren Pläne für die zweite Europatournee im Gange, als Rozz, nur wenige Wochen vor dem ersten geplanten Termin in Italien, seine Pläne bekannt gab, die Band zu verlassen. Ohne die Tour abzusagen, wechselte Valor zum Lead-Gesang, der Bassist wurde zum Gitarristen und der Gitarrentechniker zum Bassisten und die Tour verlief wie geplant, nur ohne Rozz.

Christian Death ließen sich in London nieder, wo sie inmitten von Kontroversen, Unruhen, Bombendrohungen und Protesten extremistischer christlicher Gruppen unerbittlich durch Europa tourten. Viele Konzerte wurden aufgrund des direkten Drucks einflussreicher religiöser Organisationen abgesagt.

Aus England wurden weitere neun Studioalben und vier Live-Alben in England, Deutschland, Italien, Frankreich, Japan und der USA veröffentlicht, wobei jede Veröffentlichung in jedem Land unterschiedliche Kunstwerke, Konfigurationen und Bonustracks enthielt. Zu diesen Veröffentlichungen gehörte das von Kritikern gefeierte Album Sex and Drugs and Jesus Christ und die Single Church Of No Return, die auf Platz 12 der UK-Charts landete und der Band zahlreiche Spots auf MTV, VH1, Super Channel, BBC und unzähligen anderen Euro-Fernseh- und Radiosendungen bescherte. Inzwischen haben christliche Organisationen in den USA begonnen, ihre Alben öffentlich und in christlichen Fernsehsendern zu verbrennen.

1994 verlagerte Valor Christian Death in die USA, wo es sich um ihn selbst und Maitri an Bass und Gesang drehte. Er kehrte mit dem 1994er-Album Sexy Death God zurück, das viele langjährige Fans als seine beste Leistung seit geraumer Zeit begrüßten. / Steve Hue (VH1)

Wieder in den USA beheimatet, war es erstmals möglich, komplette Nordamerika-Tourneen zu spielen, von denen es viele gab, darunter auch Mexiko, wo das Live-Album Amen bei der allerersten Show in Mexico City für Century Media neu kodiert wurde. Später folgte das Studioalbum Pornographic Messiah, das ebenfalls in Mexiko aufgenommen und in Holland abgemischt wurde.

Im Jahr 2000 kamen der Schlagzeuger Will „Was“ Sarginson (ehemals „Cradle Of Filth“ und „Blood Divine“) hinzu und tourten mit der britischen Band Cradle of Filth, einer der populärsten Black Metal Bands ihrer Zeit, durch Europa. Die beiden Gruppen kamen gut miteinander aus, sodass mehrere Cradle-Mitglieder auf Christian Death's 2001er Album Born Again Anti Christian zu Gast waren, was dazu beitrug, dass es zu einer der metallischsten Platten in ihrem Katalog wurde.

Mit der Veröffentlichung des Albums The Root of All Evilution im Jahr 2015 tourte die Band ab Herbst 2016 von Europa bis nach Nordamerika und wieder zurück nach Europa und schließlich nach Israel.

Der Song Between youth, der 2017 wiederveröffentlicht wurde, war in der Vice TV-Serie auf HBO Balls Deep zu sehen. Später im Herbst dieses Jahres absolvierten Christian Death die bisher längste Nordamerika-Tournee.

VVK: 17,50 €