Konzert

WERK 2 präsentiert:

Egotronic + Bondage Fairies

„Keine Argumente!“

Freitag, 26. Januar 2018
Halle D, Einlass: 20 Uhr, Beginn: 21 Uhr

Egotronic sind deine gute Entschuldigung morgen blau zu machen.

Es ist doch so, niemand sitzt irgendwann da und denkt bei sich: Hätte ich doch mehr gearbeitet, mich mehr geschunden, meinen Teil zum Kapitalismus beigetragen. Sollte es doch eine leise Stimme irgendwo in Dir geben, die so was sagt…Hör nicht auf sie! Denn wer flüstert, lügt.

Egotronic schreien. Sehr laut. 2014 zogen sich die Herren ins Studio zurück, um alte Gassenhauer neu aufzunehmen. Alles ist anders, alles ist gleich. Mit kompletter Band. Die ganze Nummer: Bass, Schlagzeug, Synthie, Gitarre, Bier. So lange dreschen, bis es passt. Kein 8-Bit Bumm-Tschak-Elektro mehr, sondern Punk aus der Garage.

Diese Garage zum Aufnehmen stand in Brighton, weil alles andere ein fauler Kompromiss gewesen wäre. Auftritte im legendären Barfly und beim Great Escape Festival folgten. Liest sich nicht nur gut, war auch so. Seit April rollt die unermüdliche Tourmaschine wieder. Und hey, man kann zu einem Konzert gehen oder zu Egotronic. Wer nicht schwitzt, hat nichts verstanden. Stillstehen ist niemals eine Option. Tanzen ist Denken, ist Denken ist Tanzen. Egotronic wohnen jetzt in deinem partysüchtigen Kopf. Und machen Radau.

Egotronic, c’est moi. Et toi.

Bondage Fairies

Als Bondage Fairies mit ihrer durchaus eigenwilligen Mischung aus Punkrock, Indiepop und Electro-Clash mit 8-Bit-Sounds zum ersten Mal von sich Reden machten, wollten viele die Stockholmer nicht so recht ernst nehmen. Trotz oder gerade deswegen bleibt das Debutalbum What You Didn’t Know When You Hired Me ein Insider-Tipp, den die einen abgöttisch liebten, andere belächelten.

Ruhige Töne, ein zarter verwunderter Mann spielt leise Gitarre, der Folk-Moment, der die um ihn kauernden Zuhörer ergreift – genau, das sind die Dinge, auf man bei einem Bondage-Fairies-Konzert garantiert nicht treffen wird. Bondage Fairies machen eine ganz andere Ansage – und sind bei all dem sicher keine subtile Band. Man kann ihre Präsenz schnell erfassen, man wird schnell von ihr erfasst. Mit den halb putzigen, halb gruseligen Masken wirken sie wie extraterrestrische Irre irgendwo zwischen Rave, Ekstase und Freitag der 13. Ihre elektrische Version von Punk zieht sofort auf die Tanzfläche – und wenn keine da ist, macht man halt was platt, um auf den Trümmern abgehen zu können. Im Sommer 2017 erscheint das vierte Album der Band.

präsentiert von: Noisey, taz, die tageszeitung und ByteFM

VVK: 18,60 €