Theater

Theater Adolf Südknecht und WERK 2 präsentieren:

ADOLF MACHT URLAUB: Die Lawine!

Die preisgekrönte und längste Historien-Theatergeschichte der Welt.

Freitag, 12. Januar 2018
Halle D, Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Kneipier Adolf Südknecht wird zum Spielball in einer rasanten Verwechslungskomödie.

Dabei fängt alles so harmlos an: Anno Januar 1953 gewinnt Adolf Südknecht (Armin Zarbock) eine mehrwöchige Reise in ein kleines Hotel in den österreichischen Alpen. Überraschenderweise gesellt sich sein Hausmeister Friedrich Krause (August Geyler) dazu.

Zudem wird er von den Hotelangestellten mit dem Schriftsteller Erich Kästner verwechselt, die gehört haben, dass dieser inkognito im Hotel abgestiegen sei.

Großer Schneefall mit Lawinengefahr sorgt dafür, dass sich ausgerechnet die Nicht-Alpinkenner Südknecht und Krause mitten auf den Bergen um das Hotel wiederfinden, welches völlig eingeschneit daliegt.

Noch unwahrscheinlicher erscheint es, dass sie in dieser Situation auf jemand anderen (Martin Kreusch) treffen. Doch genau dies geschieht …

Schauspiel:
Armin Zarbock, August Geyler, Martin Kreusch.
Musik: Claudius Bruns (Klavier).

Hintergrundinformationen:
Das Theater ADOLF SÜDKNECHT startet in den Urlaub – in Form der Theater-Sonder-Mini-Staffel ADOLF MACHT URLAUB.

In sechs in sich abgeschlossenen Episoden begibt sich die Seifenoper-Improschau in die Alpen. Das Theater ADOLF SÜDKNECHT wandelt dort auf den Spuren Erich Kästners, sowohl inspiriert durch seinen Roman „Drei Männer im Schnee“ als auch leibhaftig verkörpert durch einen Schauspieler, der sich vorher in Kästners Biografie vertieft hat.

Ein turbulenter Urlaub für den Kneipenbesitzer Südknecht, denn vor Ort wird er mit dem Schriftsteller Kästner verwechselt. Schnell stellt er fest, wie sehr ihm die Vorzugsbehandlung gefällt und er nimmt seine neue Rolle an.

Allerdings beginnt sich ab diesem Moment die Schraube von Verdrehungen, Ausflüchten, Liebschaften und Bedrohungen unerbittlich zu drehen. Zu allem Übel kommt, dass der echte Kästner inkognito im Hotel untergetaucht ist und sich nun quasi mit seinem Alter Ego konfrontiert sieht.

Kästner hat fünf Epochen deutscher Geschichte durchlebt und gegen diese bewegenden Zeiten immer wieder in seinen Romanen und Drehbüchern (Schein)Welten gesetzt. In ihnen geht es zwar spannend, aber vor allem harmonisch zu und es endet immer glücklich. Jetzt steckt er in einer Schaffens- und Identitätskrise, von der er sich zu erholen sucht.

Zusammen mit Südknecht reflektiert Kästner schließlich seine Biografie und stellt sie kritisch seinem Werk gegenüber. Ein kleines Abenteuer, an dessem dicken Ende für Südknecht wie für Kästner die Beantwortung der Frage nach Schein und Sein steht.

Adolf Südknechts fiktive Geschichten werden versponnen mit den in Kästners angelegten Roman-Verwechslungen und mit Kästners dokumentierter Biografie. Dies vor dem Hintergrund einer landschaftlich spektakulär entrückten, aber sich vor den Weltgeschehnissen keineswegs verstecken-könnenden Kulisse.

Konzeptionell neu an dieser Mini-Staffel ist das Vorgegebensein eines dramatischen Fadens, an dessen Knotenpunkten sich die Schauspieler orientieren. Nach wie vor bleibt es bei dem Grundkonzept, dass jede Textzeile aus der Situation heraus frei improvisiert wird.

Auch wenn die Mini-Staffel über sechs Folgen im Februar 2018 abgeschlossen sein wird und es sich lohnen soll, die gesamten Episoden der Staffel zu besuchen, ist jede Folge in sich abgeschlossen. Des Weiteren wird, wie immer in den vergangenen Jahren, jeder Abend aufgezeichnet und zum Abruf auf dem Adolf-Südknecht-Vimeo-Channel kostenlos zum Nachschauen bereitgestellt.

So hält das Theater ADOLF SÜDKNECHT an der bewährten Konzeption des Kneipentheaters fest und entwickelt es in behutsamen Schritten in die Zukunft weiter: „Zeitreisen aus dem Wohnzimmer der Weltgeschichte!“

Es spielen Armin Zarbock und August Geyler, am Klavier Claudius Bruns und am Schlagzeug Dauergast Frank Berger. Darüber hinaus sieben weitere über die Episoden verteilte Gäste.

ADOLF MACHT URLAUB wird produziert in Kooperation mit dem WERK 2 Leipzig und gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

VVK: 15 €/ermäßigt 10 €