Konzert

WERK 2 präsentiert:

The Picturebooks „A Home is a Heartache“ Tour 2017

Support: ELECTRIC TURTLES

Samstag, 23. Dezember 2017
Halle D, Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr

Das Primal Blues-Rock Duo The Picturebooks spielen ihren Blues-getränkten Heavy Rock auf der eigenen Home Is A Heartache Tour 2017.

„Wir haben viele Bands supported über die Jahre, waren auf langen Tourneen mit Monster Truck, Kadavar, The Answer und Les Butcherettes. Das alles ist natürlich super, aber selber eine 60-tägige Europa-Tour zu headlinen ist doch etwas ganz besonderes! Wir können es kaum abwarten, die vielen Freunde, die wir auf den Tourneen kennengelernt haben, wiederzusehen und hoffentlich auf viele neue Freunde zu treffen. Wir sehen uns auf der Tour“ , sagt Fynn Claus Grabke, Sänger und Gitarrist bei The Picturebooks.

Es ist nicht überraschend, das The Picturebooks ihr 2014-er Debütalbum Imaginary Horse (RidingEasy Records) in derselben Garage aufgenommen haben, in der sie regelmäßig Motorräder und Chopper aufmöbeln und reparieren. Das deutsche Duo bestehend aus Fynn Claus Grabke (Gesang/Gitarre) und Philipp Mirtschink (Schlagzeug) fangen die raue, satte und ursprüngliche Energie dieses Raumes perfekt ein.

Fynn und Philipp trafen sich in einem örtlichen Skatepark. Sie wurden schnell Freunde und merkten, dass sie nicht nur die Leidenschaft für das Skaten teilten, sondern auch für Bands wie The Smiths, The Cure oder Minor Threat. Bald fingen sie an, zusammen Songs zu schreiben und benutzen dafür das Equipment, das Fynns Vater Claus Grabke über die Jahre als Musiker und Plattenproduzent angesammelt hatte.

Nach zwei independent Veröffentlichungen in Europa, spielte das Duo bereits so renommierte Festivals wie das ungarische Sziget und tourte mit Bands von International Noize Conspiracy bis Spinerette. Gleichzeitig erarbeiteten sie sich einen Ruf in der internationalen Motorradszene und wurden von so namhaften Magazinen wie DICE, Kustom und vielen anderen gefeatured. Nach einem fulminanten Gig mit den Eagles of Death Metal für DICE in Hollywood, begab sich die Band erstmals auf Tour in den USA, wo sie sich mit der Zeit und Hilfe von Mund zu Mund Propaganda und der sozialen Netzwerke einen gewissen Ruf erspielten.

Kurz darauf zog sich die Band in ihre Garage zurück, um ihr amerikanisches Debüt Imaginary Horse aufzunehmen. Ihrem waghalsigen Skateboard Ethos folgend, scheuten sie sich nicht, die gängigen Regeln auch bei ihren Albumaufnahmen zu brechen. Anders als die übliche enge Mikrophonierung, entschieden sie sich, mit nur zwei Mikrophonen aufzunehmen, die relativ weit entfernt aufgestellt wurden, was den Aufnahmen die Sterilität nahm und den Raum im Ganzen ausnutzte.

Der Betonboden und die luftige Fläche der Garage trugen ihren Teil zum Sound bei und die generelle Atmosphäre bewies sich als großer Pluspunkt. Sie bauten sogar ihre eigenen Instrumente. Fynn besorgte sich diverse Gitarren aus den 50-er Jahren aus verschiedenen Pawn Shops in Los Angeles – ganz minimalistisch, ohne Cutaway und mit nur einem Pickup. Beeinflusst vom Klang indianischer Musik, bauten die Beiden ihre eigenen Percussions und statteten ihre Füße mit Schellen aus. Außerdem entschied Philipp sich dagegen, Cymbals zu spielen und benutze riesige Trommeln, die er mit Mallets, also Filzklöppeln, wie sie in der klassischen Musik verwendet werden, anstatt mit herkömmlichen Sticks spielte. Mit ihrem Arsenal an eigenen, modifizierten Instrumenten und dem Wiederhall der Garage, zauberten sie ihren ganz eigenen Sound.

VVK: 15,95 €