Vortrag

Frauenkultur e.V. präsentiert:

Ohne Ort in der Welt - Hannah Arendt über Flüchtlinge und Staatenlosigkeit

VORTRAG & DISKUSSION

Donnerstag, 23. November 2017
Frauenkultur, Beginn: 19 Uhr

Dr. Elisabeth Gallas, Simon-Dubnow-Institut Leipzig

In Anbetracht der Flüchtlingskatastrophe der Zwischenkriegszeit sowie der Vertreibung und Vernichtung der Juden in Europa während des Nationalsozialismus entwarf die politische Theoretikerin Hannah Arendt (1906?1975) eine bis heute Gültigkeit beanspruchende Phänomenologie der Rechtlosigkeit und des Weltverlusts als Kernerfahrungen ihrer Zeit. Im Vortrag sollen ihre Überlegungen vorgestellt und in ihrer Bedeutung als historische Folie für die Gegenwart diskutiert werden.

Elisabeth Gallas ist leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig. Zwischen 2012 und 2016 war sie Minerva Research Fellow an der Hebräischen Universität Jerusalem und Forschungsstipendiatin am Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien.
Eintritt: 4,- | 2,- Euro (ermäßigt)